Site Meter Auf dem Weg zum Ironman Austria 2006: Nach dem Hyde-Park wieder entlang der Mur

Tuesday, October 18, 2005

Nach dem Hyde-Park wieder entlang der Mur

Eine herbstliche Kongreßwoche in London mit einigen nicht-alkoholischen Pub-Besuchen ist zu Ende und mein Laufpensum mit insgesamt 19 km eher dürftig. Nach dem Regent-Park habe ich zwar zweimal den Hyde-Park entlang der Serpentine, ein leichtgeschwungener See in der Parkmitte, durchlaufen und dabei einige wenige Skater bei der Ausübung ihrer Kunst bewundert. Es ist einfach faszinierend und kurzweilig hektische Großstädte laufend zu besichtigen und ein wenig Abstand vom Alltag zu gewinnen. Apropos Alltag, dieser hat mich nun in Graz wieder voll eingefangen. Und hier gibt es wieder die guten alten Laufeinheiten an der Mur. Heute in der ungewohnten flußaufwärts Richtung mit einem langjährigen Lauffreund, der am gleichen Oktobertag im Herbst 2000 seinen persönlichen Marathonrekord aufgestellt hat. Er 2h58min und ich 3h31 und wir trauern diesen Zeiten – in doppelter Bedeutung des Wortes – nach, wohlwissend, dass es für uns beide nie mehr schneller werden kann als an jenem kühlen Oktober-Sonntag vor 5 Jahren. Mit ein Grund für die Suche nach neuen Herausforderungen – in Klagenfurt wäre eine abschließende Marathonzeit von 5 h schon eine herausragende Leistung und ein Ticket in den ironman-Himmel – zumindest für mich. Was wunder bei diesen Gesprächen, dass 12 km nahezu mühelos in 66 min heruntergespult werden. Fazit, die Mur hat mich wieder und wird mich offensichtlich nicht so schnell los.

2 Comments:

Anonymous Anonymous said...

Lieber Freund!

Als langjähriger Triathlet und Finisher des Ironmans unter 10h möchte ich dir nach Lektüre deiner Bloggs folgendes mit auf den Weg geben: Der Start; es spielen sich Szenen ab wie in einen Haifischbecken, rund 4000 wild rudernde Arme rings um dich. Am Rad; Standfestigkeit (Berge!!!) und eine Portion Durchsetzungsvermögen ist gefragt.
Der Marathon; der "Mann mit dem Hammer" zwischen Kilometer 30 & 40 lauert und der Einbruch kommt schnell, gründlich und brutal.
Bei einer Solo-Marathon Zeit von 3h30 bist du nach Hermann Hesse "Unterm Rad"...
Übrigens liegt das Leistungsmaximum beim Ausdauersport bei 35 Jahren.

mfg, UNESCO

11:10 am  
Blogger topesco said...

Hi UNESCO, thanks for your comment. Der Vergleich mit dem Haifischbecken gefällt mir:-) Den Ruperti-Berg werde ich schon "packen". Mit dem "Mann mit dem Hammer" muss ich mich aber ernsthaft auseinander setzen -- nach 13 Stunden "action" könnte der Bursche tatsächlich nerven. Aber wie heißt es so schön bei Hesse "nur nicht matt werden, sonst kommt man unters Rad." in diesem Sinne ciao topesco

1:47 am  

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