Tschechische Laufpremiere an der Mur
Es sind nun zwar schon 15 Tage ins neue Jahr gezogen und trotzdem sind die guten und großen Vorsätze zum Jahreswechsel noch nicht Geschichte. Um der großen Tradition der tschechischen Laufgeschichte genüge zu tun und um diese auch zu leben, ich erinnere kurz an Emil Zatopek, der seinerzeit auch mit unmöglichem Laufstil die nicht vorhandene afrikanische Konkurrenz in Grund und Boden gelaufen ist, hat meine rotgewandte Skatpartnerin die Skater aus- und die Laufschuhe angezogen. Und trotz Nebel, Kälte und unwirtlichen äußeren Bedingungen geht’s dann, ja richtig, an die Mur und nicht die Moldau und schön langsam traben wir 2.5 km dahin. Und nach 500 m Murspaziergang im Laufdress kommen wir wieder zur Sache und absolvieren nochmals 2.5 km. Meine Bordcomputer laufen und mein ironman-geschwängertes Großhirn rechnet; mit diesem Lauftempo, so zwischen 7.30 und 8 min pro km benötige ich für den ironman-Marathon um die 5 ½ Stunden und komme bei meinen, zumindest konstant angedachten, voraussichtlichen swim und bike Zeiten unter 15 h ins Ziel. Das Trainingslauftempo paßt also – nur der Trainingsumfang ist möglicherweise noch ein wenig unterdimensioniert. Aber das countdown für meinen offiziellen Trainingsbeginn nach patentiertem „groovy dog“, ironwomen-proved Trainingsplan hat schon begonnen und in weniger als 5 Wochen wird ernsthaft und „eisenhart“ trainiert. Und dann wird mir das Witzeln über ironman-„Pseudo“-Aktivitäten vergehen und Trainingsernst in die Murmetropole einkehren. Übrigens die weihnachtliche und Jahreswechsel-bedingte Festtagskost hat meinem Körper gutgetan. Ich trainiere wieder mit satten und wohlverdienten 106 kg.


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